Vergangene Ausstellungen im Literaturhaus



Ausstellungen in 2018

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Kat Menschik: Illustrationen.

Auf unnachahmliche Weise bebildert Kat Menschik Klassiker der Weltliteratur, wie Kafkas „Ein Landarzt“, „Die Bergwerke zu Falun“ von E.T.A. Hoffmann, „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe sowie „Moabit“ von Volker Kutscher und „Der Held im Pardelfell“ von Schota Rustaweli, die im Literaturhaus gezeigt werden. Das Frauenzentrum Courage zeigt parallel Kat Menschiks: „Der goldene Grubber. Von großen Momenten und kleinen Niederlagen im Gartenjahr“.

Eine Ausstellung im Rahmen der Magdeburger Literaturwochen verdichtung 13.
Veranstaltungsort: Literaturhaus/Volksbad Buckau


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Erich Weinert (1890-1953) / Oskar Schönberg (1892-1971)

zwei Schriftsteller in ihrer Beziehung zueinander und zum Stadtteil Buckau vorstellen und dabei auch Dokumente zur Buckauer Geschichte um 1900 aus dem Sammlungsbestand des Literaturhauses unter Einbeziehung von Ergebnissen eines Projektes von Studenten des Institutes für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 2016 zu Oskar Schönberg und Exponaten privater Leihgeber zeigen.


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„Dichter: ein Mensch sein und von sich aussagen“ - (Georg Kaiser)

Grafiken von Kerstin Baudis präsentieren Georg Kaiser als Dramatiker der Moderne.


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Malerei und Grafik von Gerhard Schuboth

Der stille Zerbster – so nannte ihn Helga Schütz in einem Artikel, den sie einst über den Maler für den „Sonntag“ schrieb. Gerhard Schuboth (1921-1983) war Kunstpädagoge und Maler und gehörte zu den Initiatoren der Zerbster Kulturfesttagen, die 2018 bereits zum 53. Mal stattfinden. Sein künstlerisches Interesse galt den Menschen und Landschaften, die Ihn umgaben. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Leipzig und am Institut für künstlerische Werkgestaltung Halle (heute Kunsthochschule Burg Giebichenstein) unter Professor Erwin Hahs. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Maler war er auch ein leidenschaftlicher Kunst- und Berufsschullehrer und in dieser Rolle alles andere als still.

Die Eröffnung der Gedächtnisausstellung erfolgte im Beisein seiner Tochter – der Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Autorin – Martha Irene Leps.

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“.


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"Die Kugel" – Bruno Beye – Max Dungert – Günther Vogler und die Künstler der Magdeburger Kugel.

Anfang 1919, im Nachklang und unter den Eindrücken des Ersten Weltkrieges, gründeten bildende Künstler, Literaten, Musiker und Kritiker in Magdeburg die Künstlervereinigung „Kugel“. Unter der Losung „Freie Kunst – Freie Geister – Freie Menschen“ hatten sie sich das Ziel gesetzt, mit ihrer Kunst die Völker einander näher zu bringen. In der gleichnamigen Zeitschrift veröffentlichten die Künstler expressionistische Texte, Grafiken und Kompositionen. Das Literaturhaus Magdeburg zeigt ab 17. Januar 2018 vor allem Werke der „Kugel“-Protagonisten Bruno Beye, Max Dungert und Günther Vogler aus der Sammlung Gerd Gruber.



Ausstellungen in 2017

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Von Luther bis Leibniz - Mit den Abrafaxen auf Spurensuche in der Geschichte

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag.

Zur Eröffnung am 11. Mai 2017, um 18.00 Uhr stellen sich vor:
Jörg Reuter (künstlerischer Leiter des MOSAIK)
Jens Fischer (künstlerischer Leiter des MOSAIK mit Anna, Bella und Caramella)
Maren Ahrens (Lektorin)


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Wie wär's in einer anderen Welt?“ – Kinder- und Jugendliteratur aus Sachsen-Anhalt.

Nicht selten ist das erste Buch, das wir mit heißen Ohren verschlungen haben, nachhaltig prägend. Und gerade an ein Buch für junge Leser werden besondere Herausforderungen gestellt. Die Ausstellung präsentiert Literaten aus Sachsen-Anhalt, die sich vor allem den Erzählungen und Geschichten für Kinder und Jugendliche verschrieben haben.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V.


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Christiane Schütze: „Lyrik und Malerei“.

„Christiane Schütze hat die ihr gemäße Bildsprache gefunden, sie hat eine selbstgemäße Ausdrucksform erprobt und so einen eigenständigen Stil für sich herausgebildet. Es entstehen Spannungen, die Aufmerksamkeit erregen, sensible eigenartige Kompositionen mit farbigen Kontrasten. Das Auge hat eine Vielfalt, Fülle und Dichte von Formen zu bewältigen. Begebenheiten und Zustände sind in ihre Arbeiten hineingewebt. Sie vertieft ihre Landschaften ins Lyrische. Ein freier Wirklichkeitsbezug und diffiziles handwerkliches Können sind Merkmale in ihrem Schaffen. Zur Steigerung einer psychologischen Vertiefung der Bildaussage schöpfte die Künstlerin die gestalterischen Mittel des Aquarells aus und erzeugte durch Zurückdrängen des Figürlichen künstlerische Aussagen von eigener Prägung.“ (Eva Reulecke)

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer".



Ausstellungen in 2016

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Klang der Sphären von Alexander Suslow und Viktoria Veil

Die Künstlerin Viktoria Veil und der Fotograf Alexander Suslow zeigen Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Installation zum Thema Reformation und Musik. Viktoria Veil hat an der Kunstakademie Kiew Malerei und Grafik studiert und lebt seit 2003 als freischaffende Künstlerin in Magdeburg. Alexander Suslow studierte an der Universität der Künste in Moskau, arbeitete als Kameramann sowie als Fotograf für Wissenschaft, Medizin und Werbung.

Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer".


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Peter Beste: „Weltliteratur in Bildern“. Erzählende Grafik

Der in Osnabrück geborene Grafiker und Buchillustrator lädt den Betrachter ein, ihn in seine abenteuerlichen Bildwelten hinein zu geleiten, um Klassiker der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur wie „Gullivers Reisen“ von Jonathan Swift oder „Moby Dick“ von Herman Melville neu zu entdecken. Gezeigt werden originale Buchgrafiken aus den 1970er und 1980er Jahren seines Schaffens, die nur scheinbar märchenhaft anmutende Welten zeigen. Eine Ausstellung des Literaturhaus Magdeburg e.V.


20. April 2016 bis
Martha Irene Leps: „Mit leichtem Gepäck“ – Grafische Arbeiten – Druckstöcke – Handpressenbücher.

Grafik erfordert eine klare Formentscheidung. Diese Herausforderung und die Auseinandersetzung mit dem sperrigen Material Holz interessierten die Künstlerin. Lyrische Texte geben meist den Impuls für eine bildnerische Umsetzung. Texte unterschiedlicher Dichterinnen, wie Leta Semadeni, Hilde Domin, Nora Iuga, Marie-Luise Kaschnitz und Rajzel Zychlinski, gaben Anlass für Grafiken. So entstanden seit 2006 Mehrfarbholzschnitte und -linolschnitte, die sie in der Sonnenbergpresse Kemberg druckte.

Diese Ausstellung ist bis 10.06.2016 bei uns im Haus zu besichtigen.


17. Februar 2016 bis
Klaus Fezer: Visionen in Malerei, Grafik und Worten

Klaus Fezer studierte Pädagogik und Kunstwissenschaften in Weimar, Erfurt, Potsdam und an der Uni Leipzig. Der künstlerische Weg führte den diplomierten Pädagogen und Kunstlehrer über die Lehrtätigkeit zur Bildenden Kunst. In seinem Schaffen orientiert er die bildnerische Arbeit an Gedanken und Empfindungen. Es ist weniger ein konkretes Sujet, als dessen Idee. Reisen u. a. nach Indien, Mexiko, Brasilien, Myanmar und Australien haben ihn inspiriert. Seine Bilder sind Sammlungen von Erinnerungen, Empfindungen und auch einer gewissen schelmischen Betrachtung. Mit seiner Kunst will er die Betrachter anregen und zum Träumen und Denken verführen. Die Bilder lassen vielfältige individuelle Seh- und Interpretationsweisen zu. Seine Grafik, Malerei sowie die Texte haben ebenso viel mit dem Verborgenen wie mit dem Sichtbaren zu tun. Seine Bilder waren u.a. in Mexico City, National Museum of Fine Art / Bishkek – Kirgistan, Franzensbad (CZ), Plowdiv und in vielen nationalen und internationalen Ausstellungen in Deutschland zu sehen. 2011 erhielt er einen Kunstpreis der 33. Internationalen Hollfelder Kunstausstellung.

Eine Ausstellung des Literaturhaus Magdeburg e.V.



Ausstellungen in 2015

25. November 2015 bis
Siegfried Wagner: Prozesse – Holzschnitte und Zeichnungen.

Am 5. August 1941 in Waldenburg geboren, erlernte Siegfried Wagner zunächst das Handwerk des Keramikmalers. Danach studierte er an der damaligen Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg dekorative und Bühnenmalerei (1960 -1964). 1968 begann er freischaffend zu arbeiten und ist heute als Grafiker und Kunsttherapeut in Quedlinburg tätig. Eine Ausstellung des Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer".


02. September bis 14. Oktober 2015
Rettungswiderstand in Dieulefit

Thema der Ausstellung ist der ungewöhnlich geschlossene Rettungswiderstand der Einwohner dieses südfranzösischen Landkreises unter den Bedingungen der deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkrieges. Diesen Aspekt humaner Widerständigkeit möchte Anna Tüne mit dem von ihr erarbeiteten Ausstellungsprojekt „Topografien der Menschlichkeit“, das noch weitere Beispiele dieser Art würdigt, in den Blickpunkt der Forschung rücken. Eine Ausstellung im Rahmen der Magdeburger Literaturwochen VERDICHTUNG 10.


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Hans Ticha - „Grafik, Buchkunst und Illustration“

Hans Ticha, 1940 im tschechischen Tetschen geboren, studierte in Leipzig Kunsterziehung und Geschichte und war als Lehrer tätig, bevor er 1965 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin Weißensee sein Studium bei Kurt Robbel, Werner Klemke und Arno Mohr begann. Von 1970 bis 1990 wurde sein Atelier Am Kollwitzplatz in Berlin zum Treffpunkt junger Künstler. Besonders bekannt wurde er durch seine Buchillustrationen zu Karel Čapek, Johannes Wüsten, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern, aber auch der Kinderbücher von Dieter Mucke, Heinz Kahlau u.a. Stilistisch begründete Ticha bereits in der DDR die Pop-Art in der Tradition von Fernand Léger oder Oskar Schlemmer. Ausstellung des Vereins der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“.



„Im Auftrag der Schrift.“ - Die Sammlung Brigitte und Gerhard Hartmann in der Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz.

Die Sammlung des Ehepaares Hartmann zeigt handschriftliche Texte zahlreicher Schriftsteller und Werke bildender Künstler im Dialog. Vertreten sind Peter Härtling, Karl-Georg Hirsch, Ralf Kerbach, Günter Kunert, Friederike Mayröcker, Steffen Mensching, Yoko Tawada, Hans Ticha, Alissa Walser, Baldwin Zettl u.a.. Eine Ausstellung mit freundlicher Unterstützung durch die Vorarlberger Landesbibliothek Bregenz.


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Heinz Kruschel (1929 –2011): „Schreiben und Malen“

Dokumente eines Künstlerlebens. Der Nachlass von Heinz Kruschel im Literaturhaus Magdeburg.


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Im Auftrag der Schrift – Die Sammlung Hartmann

Die Kunstsammler Brigitte und Gerhard Hartmann aus Lindau am Bodensee tragen seit vielen Jahren eine spezielle Sammlung zusammen. die auf einzigartige Weise das komplexe Spannungsfeld zwischen Literatur und Bildender Kunst thematisiert. Autorinnen und Autoren werden eingeladen, handschriftliche Texte der Sammlung anzuvertrauen.

Die Sammler reichen diese Autographen an ausgewählte Künstlerinnen und Künstler weiter, die mit differenzierten bildnerischen Umsetzungen auf die Texte reagieren. Es entsteht ein Dialog zwischen Schrift und Bild, Form und Inhalt. Die Sammlung Hartmann umfasst derzeit Arbeiten von mehr als einhundert AutorInnen und KünstlerInnen und befindet sich in der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz.



Ausstellungen in 2014


Der Erste Weltkrieg im Spiegel der regionalen Literatur

Dokumente aus dem Archiv des Literaturhauses zu den Autoren Erich Weinert, Georg Kaiser, Martin Beradt, Edlef Köppen, Inge Meyer u.a.



„Dichter: Ein Mensch sein und von sich aussagen“

Grafiken von Kerstin Baudis zum Werk Georg Kaisers aus dem Bestand des Literaturhauses.


14. Juni bis 18. Juli 2014
Prof. Gert Wunderlich: „Typographie – ein Spiel ?“ Ausstellungseröffnung

In Anwesenheit des Künstlers Gert Wunderlich gehört zu den vielseitigsten, innovativsten und erfolgreichsten Buchkünstlern Deutschlands. Er ist darüber hinaus als Schriftentwerfer und Plakatkünstler tätig. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“.


09. April bis 31. Mai 2014
Susanne Theumer: „Von unberühmten Orten…“

Zeichnung, Radierung und originalgrafisches Buch Die Ausstellung zeigt Landschaften, vor allem auch aus dem ehem. KZ-Außenlager Wansleben, die den romantisch schönen Schein einer heilen Natur zeigen. Die Künstlerin wurde in Halle geboren, hat an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein studiert und ist seit 2004 freischaffend tätig. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“.


20. Februar bis 28. März 2014
Frank Borisch: „Zeit für Stille / Stillleben – Natur- und Stadtlandschaften“

Unter diesem Titel zeigte das Literaturhaus vom 20. Februar bis zum 28. März 2014 Stillleben – Natur - und Stadtlandschaften des Malers Frank Borisch.

Es sind realitätsbezogene Malereien und Pastelle, deren Hauptmerkmal die intensive Auseinandersetzung mit der form - und farbbildenden Kraft des Lichtes ist. Einige Theaterarbeiten von F. Borisch aus der Zusammenarbeit mit P. Sodann im nt -Halle begleiteten die Ausstellung. Zur Vernissage hat der Theatermann Peter Sodann zum Thema gelesen.



Ausstellungen in 2013

27. November 2013 – Februar 2014
Ausstellung - Doppelbegabungen: „Horst Peter Meyer: im drangsaal spielt musike“


03. Juli bis 23. Aug. 2013
„Doch wer ihn kennt, erkennt ihn im Bilde...“

Lessing im Porträt. Eine Ausstellung der Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz zu Gast im Literaturhaus Magdeburg. Die Ausstellung wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur u d Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die Ernst von Siemens Kunststiftung München.


28. Aug. bis 08. Nov. 2013
„Ich bin nichts als ein Ergebnis der Zeit“

B. Traven – die unbekannten Jahre. Eine Ausstellung des Heinrich-Heine-Instituts und des Theatermuseums zu Gast im Literaturhaus Magdeburg.



Dokumente

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